Auf die Gesundheit

Wetterfühligkeit, gibt es das wirklich?

Wetterfühligkeit, von vielen wird dieses Phänomen das sich durch unspezifische Symptome bemerkbar macht nur müde belächelt. Doch Wetterfühligkeit ist keine Erfindung von Personen die vielleicht nach Mitleid heischen. Die Wetterfühligkeit die wissenschaftlich als Meteoropathie oder Meteorotropismus bezeichnet wird, ist tatsächlich existent. Nicht jeder ist von diesem Phänomen betroffen, doch es gibt einige Menschen die auf einen Wetterwechsel empfindlicher reagieren als andere – hier spricht man dann von Wetterfühligkeit.

Zwar passt sich der Körper jedes Menschen auf bestimmte Wetterlagen an, doch dies geschieht in der Regel völlig unbemerkt von den meisten Menschen.

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Gereiztheit, Müdigkeit und Schlaflosigkeit können Anzeichen für eine Wetterfühligkeit sein

Die Symptome können von Mensch zu Mensch variieren. Mancher fühlt sich schlapp, müde oder hat schlechte Laune. Kündig sich zum Beispiel Föhn an, dabei handelt es sich um einen warmen Fallwind aus den Alpen, soll die Stimmung beispielsweise eher gereizter sein. Bei manchen Betroffenen äußert sich die Wetterfühligkeit so, dass bestehende Krankheiten beziehungsweise deren Symptome, sich verschlimmern. Dies kann zum Beispiel bei Menschen die unter Migräne oder Rheuma leiden der Fall sein.

Je nachdem wie schnell der Wetterwechsel von statten geht, sind auch die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Das bedeutet je stärker und schneller sich der Wetterwechsel vollzieht umso heftiger ist auch der Einfluss auf die empfindliche Person.

Menschen mit Atemwegs- und Gelenkerkrankungen leiden oft an Wetterfühligkeit

Asthmatiker und Rheumatiker leiden häufig unter Wetterfühligkeit. In der Regel verschlimmern sich die Symptome hier, wenn das Wetter schlechter wird und die Temperaturen sinken.

Prinzipiell lässt sich sagen das Tiefdruckgebiete ich sowieso eher negativ auf den Körper auswirken. Anders hingegen wenn ein stabiles Hoch grade am Zug ist, denn dieses hebt oft bei vielen Menschen die Stimmung. Doch nicht hat schönes Wetter nur positive Auswirkungen. Große Hitze im Sommer ist für Menschen die an Wetterfühligkeit leiden, häufig eine hohe Belastung.

Können Betroffene vorbeugen?

Gesunde Erwachsene sollten zur Abhärtung täglich etwa eine halbe Stunde spazieren gehen und zwar bei jedem Wetter( Sturm und Gewitter ausgenommen). So lernt der menschliche Organismus ganz einfach sich wieder den sich ändernden Temperaturen anzupassen und gegebenenfalls diese auszugleichen. Hilfreich können auch Kneipp Anwendungen und/oder Wechselduschen sein.

Chronisch kranke und ältere Personen sollten vorsichtiger sein und vorab mit dem Arzt Rücksprache halten.