Auf die Gesundheit

Wirkung und korrekte Anwendung von Wärmekissen

Wärme hat sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche eine positive Wirkung. Wärme kann erheblich zum Wohlbefinden beitragen. Spätestens im Herbst, wenn es nasskalt und grau draußen ist, fühlen sich viele Menschen unwohl und neigen dazu, zu frieren. Hier kann ein Wärmekissen das Wohlgefühl steigern. Es kann jedoch auch noch viel mehr.

Wirkung von Wärmekissen

Verspannungen können äußerst schmerzhaft sein. Sie wirken sich dabei nicht nur negativ auf den Körper aus, sondern auch auf die Psyche. Verspannungen können zu Depressionen, Angst und Wut führen. Werden die körperlichen Beschwerden gelöst, entspannt sich auch die Psyche und man fühlt sich wohl in seiner Haut.

Die Wärme von Wärmekissen ist sehr angenehm. Zudem sinkt bei der Wärmebehandlung die Muskelspannung, sodass sich Verspannungen lösen.

Wärme führt dazu, dass die Sehnen und Bänder elastischer werden und die Gelenke beweglicher. Bei einem steifen Nacken, kann also Wärme helfen. Wärme verbessert die Durchblutung. Dadurch können die Muskeln und das Gewebe besser mit wertvollen Nährstoffen versorgt werden.

Körnerkissen zur Verbesserung des Schlafes

Wenn man mit dem Kopf auf einem Körnerkissen liegt, passt sich das Kissen der Kopfform an und unterstützt somit den Nacken. Das Schlafen auf einem Körnerkissen kann den Schlaf deutlich verbessern, wenn man sich nicht an den Knistergeräuschen stört. Es ist also ein sehr guter Ersatz für ein herkömmliches Kopfkissen und beugt gleichzeitig schmerzhaften Verspannungen vor.

Was sollte man bei der Wärmebehandlung beachten?

Verspannungen lassen sich meist sehr gut durch Wärme lösen. Bestimmte Verletzungen und Beschwerden sollten jedoch nicht mit Wärme, sondern mit Kälte behandelt werden. Dies gilt unter anderem für Schmerzen durch Entzündungen.

Wärmekissen haben keine unerwünschten Nebenwirkungen zur Folge. Sie können also erheblich zum Wohlbefinden beitragen, wenn sie nur für Beschwerden eingesetzt werden, die sich mit Wärme behandeln lassen. Werden zum Beispiel Verletzungen oder entzündete Bereiche, die eigentlich gekühlt werden sollten, mit Wärme behandelt, kann dies den Entzündungsherd fördern.

Bei Blinddarmreizungen oder verschiedenen Sportverletzungen wie Zerrungen oder Prellungen, sollte man auf Wärme verzichten und die Verletzung stattdessen kühlen. Wärmekissen mit Körner- oder Kirschkernfüllung lassen sich nicht nur für Wärmeanwendungen, sondern auch für Kälteanwendungen verwenden. Dazu legt man das Körnerkissen einfach in die Tiefkühltruhe, bis das Kissen die richtige Temperatur erreicht hat.

Anwendungsmöglichkeiten für Wärmekissen

Wärmekissen bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Wer hatte noch kein schmerzhaftes Gerstenkorn am Auge? Hier kann ein kleines Wärmekissen Linderung verschaffen. Es sollte warm auf das Auge gelegt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass es nicht zu heiß ist.

Ob bei Muskelkater, Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder rheumatischen Beschwerden und Hexenschuss, das Wärmekissen wirkt schmerzlindernd und entkrampfend. Es ist eine gute Alternative zur Wärmflasche, da es sich den Körperkonturen besser anpasst.

Auch bei Erkältungen liefert das Wärmekissen gute Dienste. Bei Fieber sollte es jedoch kalt verwendet werden, um das Fieber senken zu können.