Auf die Gesundheit

Sojaöl – hochwertiges Pflanzenöl für Küche und Körper

Sojaöl ist ein rein pflanzliches Öl, das mit zwei unterschiedlichen Arten aus der Sojabohne gewonnen wird: Extraktion und Pressung. Bei jeder dieser Herstellungsarten bleiben die in Sojaöl enthaltenen guten Inhaltsstoffe erhalten.

Im Gegensatz zu anderen Ölen besitzt Sojaöl nur einen geringen Anteil an Fett. Dadurch ist eine Kaltpressung bei diesem Öl nicht möglich. Es kann damit zum Backen, Braten und als Salatöl verwendet werden.

Was viele nicht wissen: Sojaöl wird auch zur Herstellung von Biodiesel verwendet. Das Öl ist sogar weiter verbreitet, als Raps- oder Palmöl.

Inhaltsstoffe von Sojaöl

Sojaöl enthält zum größten Teil (zirka 57 %) aus zweifach ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure), etwa 22 % einfach ungesättigter Fettsäuren, 15 % gesättigten Fettsäuren und ungefähr 8 % dreifach ungesättigter Linolensäure.

Besonders prägnant ist das hohe Gehalt an Lecithin. Mit einem Anteil von etwa 3,8 % enthält Sojaöl wesentlich mehr Lecithin als andere Pflanzenöle.

Weitere Inhaltsstoffe sind Vitamin K, Spurenelemente, Vitamin E, Mineralstoffe und Phytosterine. Allerdings sind die ungesättigten Omega-6-Fettsäuren im zu hohen Maße enthalten. Wie neueste Studien bewiesen, wirkt sich das negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Anwendungsgebiete von Sojaöl

Sojaöl wird bevorzugt zum Frittieren, Backen und Braten verwendet. Es wird aber auch als Salatöl verwendet. Bei der Verwendung von Sojaöl zum Backen, Braten und Frittieren ist allerdings Vorsicht geboten. Ab einem Siedepunkt von zirka 235 °C bilden sich Giftstoffe.

Diese unterschiedliche Zusammensetzung der Fettsäuren wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Auf diese Weise wird das Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt und das Immunsystem gestärkt. Darüber hinaus wird die Darmschleimhaut geschützt.

Auch in der Hautpflege und in der Kosmetik wird Sojaöl eingesetzt. Vor allem in der Kosmetik findet sich das Öl in zahlreicher Kosmetika unter verschiedenen Namen wie Glycine soya, Oleum sojae, Soybean oil oder Glycine max.

Das Öl unterstützt unter anderem die Erneuerung von Zellen und beugt auf diese Weise Alterserscheinungen vor. Durch die hohe rückfettende und feuchtigkeitsbindende Wirkung von Sojaöl wird die Haut geschmeidig und glatt. Selbst strapazierte Haut wird durch Sojaöl vor Entzündungen geschützt und beruhigt.

Nebenwirkungen von Sojaöl

Grundsätzlich ist Sojaöl ein gut verträgliches Pflanzenöl, das kaum Nebenwirkungen aufweist. Bei Überempfindlichkeiten kann es zu Störungen des Magen-Darm-Trakts kommen. Das können Magenbeschwerden und Durchfall sein. Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Anwendungsarten von Sojaöl

Sojaöl ist ein sehr vielseitiges Öl, das sich in vielen Produkten wiederfindet. Bevorzugt wird das Pflanzenöl vorwiegend in der Lebensmittelbranche und in der Kosmetik-Industrie verwendet. Daher wird das Pflanzenöl bevorzugt als Speiseöl, Lotion, Feuchtigkeitscreme, Nahrungsergänzungsmittel und als Vitamine verkauft.

Darüber hinaus findet sich Sojaöl als Zutat in vielen Lebensmitteln. Dazu gehören beispielsweise Fischdosen in Sojaöl-Tunke oder auch Sojamilch.

Studien zum Sojaöl

Kontroverse Diskussionen um die Unbedenklichkeit von Sojaöl führten zu unzähligen Studien in verschiedenen Ländern der Welt. So prüfte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) das Öl auf Herz und Nieren. So ergaben ausführliche toxikologische Studien mit Isoflavonen (Phytoestrogene, die dem weiblichen Sexualhormon ähneln), dass zu hoch angereicherte Phytoestrogene zu Beeinträchtigungen der Schilddrüse und damit zu Veränderungen des Brustdrüsengewebes führen können. Unter Umständen kann sich sogar Brustkrebs entwickeln. Allerdings wurden diese Studien ausschließlich an Tieren durchgeführt und besitzen damit keine große Aussagekraft für den Menschen. Andere Untersuchungen zu Sojaöl wiederum belegten, dass die in Sojaöl darin enthaltenen Isoflavone das Brustkrebsrisiko auch senken können.

Auch die FDA (amerikanische Behörde für Lebensmittelkontrolle) bewertet die Dosierung von Sojaöl als entscheidend. Sie empfiehlt nach zahlreichen Studien eine Höchstmenge von 25 Gramm Sojaprotein am Tag. Das sind in etwa 800 ml Sojamilch.

Das BfR empfiehlt dagegen, dass Frauen in und nach den Wechseljahren keine Lebensmittel mit hohen Dosen Isoflavonen zu sich nehmen sollten.

Sojaöl kaufen

Sojaöl ist aufgrund seiner häufigen Verwendung gut im Handel und im Internet erhältlich. Reformhäuser, Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Bio-Läden führen Sojaöl in allen möglichen Varianten. Selbst nicht gut ausgestattete Supermärkte haben Sojaöl zumindest als Pflanzenöl im Sortiment.

Wenn alle Stricke reißen, bleibt noch das Internet. In unzähligen Online-Shops wird Sojaöl in unterschiedlichen Formen angeboten.

Fazit zum Sojaöl

Sojaöl ist ein sehr umstrittenes Pflanzenöl, das zu vielen kontroversen Diskussionen in der Medizin und in der Lebensmittelindustrie geführt hat. Aufgrund dieser zum Teil sehr negativen Äußerungen fanden zahlreiche Studien zur Bedenklichkeit bzw. Unbedenklichkeit des Sojaöls statt.

Im Mittelpunkt dieser Studien stand die Wirkung von Sojaöl auf die Funktion der Schilddrüse. Letztendlich stellte sich heraus, dass Sojaöl – im normalen Maß genossen – durchaus eine gesunde Wirkung haben kann. Aufgrund des recht niedrigen Siedepunkts werden sogar die schädlichen Omega-6-Fettsäuren beim Kochen in gesunde Fettsäuren umgewandelt.

Während Sojaöl in der Medizin umstritten ist, bleibt die gesunde Wirkung auf die menschliche Haut unumstritten. Produkte, die Sojaöl enthalten, verleihen der Haut die Feuchtigkeit, die häufig durch eine falsche Hautpflege der Haut fehlt.

Im Großen und Ganzen ist Sojaöl ein unbedenkliches Pflanzenöl, das ohne Nebenwirkungen zum Backen, Braten und Frittieren verwendet werden kann. Wichtig ist die richtige Dosierung – vor allem bei einer Einnahme von Sojaöl in Form von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln.

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