Auf die Gesundheit

Schwitzbad in der Sauna: Ein Genuss für Körper und Seele

Für viele Menschen gehört der regelmäßige Gang in die Sauna zum alltäglichen Leben dazu. Zum einen löst das Schwitzbad einen hohen Wohlfühlfaktor aus. Der gemeinsame Gang in die Sauna fördert zudem das soziale Miteinander, lenkt von Stress und Hektik ab und bereichert den Alltag. Die Sauna zu besuchen hat aber auch in anderer Hinsicht Vorteile. So darf die medizinische Wirkung für Körper und Seele nicht unterschätzt werden.

Für wen die Sauna geeignet ist

Prinzipiell ist aus medizinischer Sicht gegen einen regelmäßigen Saunabesuch nichts einzuwenden. Die Wärme wirkt sich gesund auf den Körper aus und das gilt für Menschen aller Altersgruppen. Lediglich wenn bestimmte Vorerkrankungen gegeben sind, kann ein Saunabesuch ungesund und mitunter sogar lebensbedrohlich sein. Wer über Herzkreislauferkrankungen oder einen zu niedrigen Blutdruck klagt, sollte den Saunagang zunächst mit seinem behandelnden Arzt abklären, um die Gesundheit nicht unnötig zu gefährden.

So regelmäßig sollte die Sauna besucht werden

Häufiger als dreimal in der Woche sollte die Sauna nicht besucht werden, um der medizinisch positiven Wirkung nicht im Wege zu stehen. Es spielt jedoch keine Rolle, zu welcher Jahreszeit sich der Interessent den Saunabesuch gönnt. Der wöchentliche Gang auf die Schwitzbank verwöhnt Körper und Seele im Sommer ebenso gut, wie im kalten Winter, wo die Wärme Zweifels ohne noch wohliger empfunden wird.

Was die Sauna für die Gesundheit tun kann

Möchte man die medizinische Wirkung der Sauna analysieren, dann weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Schließlich gibt es in medizinischem Hinblick viele gute Gründe, regelmäßig in die Sauna zu gehen. Einerseits sorgt die angenehme Wärme dafür, dass das Immunsystem eine dauerhafte Stabilisierung erfahren kann. Abwehrkräfte werden unterstützt und bei regelmäßiger Anwendung sinkt das Risiko, häufig an einer Infektion zu erkranken. Auch gegenüber lästigen Erkältungen wird sich der dauerhafte Saunagänger bald abgehärtet fühlen. Grund für all diese positiven Wirkungen ist die hohe Temperatur, die in der Sauna vorherrscht. Der Körper wird von innen durchblutet und Krankheitserreger, die sich im Inneren befinden werden abgetötet. Dabei wird das Immunsystem in seiner Funktionsfähigkeit in hohem Maße unterstützt.

Was im Körper im Einzelnen passiert

Verfolgt man den Prozess, den die Wärme durch den Körper nimmt, wird einem erst so richtig klar, warum der Saunabesuch als ein Hochgenuss für Körper und Seele empfunden wird. In der Sauna wird kräftig geschwitzt. Die Wärme dringt in den Körper ein und löst Muskelverspannungen. Über diese klagen Saunabesucher übrigens sehr häufig, vorwiegend dann, wenn einem Bürojob am Schreibtisch nachgegangen wird. Lösen sich die Verspannungen in den Muskeln durch die Wärme, wird die Durchblutung angekurbelt. Ein befreiendes und vor allem entspanntes Gefühl macht sich im Körper breit und regt somit auch den Geist positiv an. Nach dem Schwitzbad geht es ins kalte Wasser. Und auch die kalte Dusche hat medizinisch gesehen ihre Berechtigung. Während geschwitzt wird, beruhigt sich der Kreislauf.

Dieser muss nach der Sauna natürlich wieder angeregt werden. Dies wird vom kalten Wasser übernommen und die Durchblutung des Körpers geht wieder ihren gewohnten Gang. Für die Seele ist das kalte Wasser aber auch sehr erholsam. Die meisten Menschen, die in die Sauna gehen empfinden es als eine Art Erfrischung. Und wieder macht sich nicht nur ein angenehmes Gefühl im Körper breit, sondern eines, was auch trübe Gedanken vertreibt. Die positive Wirkung der Sauna auf die Seele ist übrigens auch wissenschaftlich belegt. Sogar Kleinkindern wird der Gang in die Sauna empfohlen. Sie beruhigen sich, was in einem aufregenden, entdeckungsreichen Alltag sicher manchmal notwendig ist. Selbst zum Abbau von Aggressionen eignet sich ein Saunabesuch.

Wie sich die Sauna auf die Haut auswirkt

Das Schwitzen lohnt sich aber nicht nur von innen, sondern auch von außen. So kann auch der Haut viel Gutes getan werden. Dadurch, dass der Körper bei regelmäßigen Saunagängen einem stetigen Wechsel von Wärme und Kälte ausgesetzt ist, kann das Hautbild eine Verbesserung erfahren. Die Wechselduschen reinigen die Haut von innen und dass kann man von außen deutlich sehen. Wer es also mit Unreinheiten der Haut oder unschönen Pickeln zu tun hat, der sollte es sich nicht nehmen lassen, mal wieder so richtig zu schwitzen. Was die meisten Saunagänger nicht wissen: Die Wechselbäder zwischen Wärme und Kälte spiegeln den Alltag wieder. Auch in diesem ist jeder Mensch Temperaturschwankungen ausgesetzt. Diese simuliert die Sauna und die anschließende Abkühlung. Der Körper lernt so Stück für Stück sich an die Schwankungen zu gewöhnen, weshalb das Herzkreislaufsystem eine Stärkung und das Immunsystem eine Abhärtung erfahren können und werden.

Durch die Sauna wieder frei durchatmen können

Die Liste der positiven Auswirkungen der Sauna scheint kein Ende zu nehmen. So profitieren auch Patienten, die unter chronischen Atemwegserkrankungen leiden vom Schwitzen und der darauffolgenden Erfrischung. Natürlich kann ein Saunabesuch eine Therapie einer chronischen Atemwegserkrankung nicht ersetzen. Unterstützend wirkt die Sauna für verstopfte Nasen oder Nebenhöhlen auf jeden Fall.

Des Weiteren wird allgemein empfohlen, möglichst regelmäßig zu Saunieren, um die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit zu maximieren. Dafür sind entweder Abos in öffentlichen Saunen notwendig oder man schafft sich eine eigene Sauna an. Viele denken jetzt sicher, dass sie sich so einen Luxus nicht leisten können, allerdings sind schon gute Saunen im Eigenaufbau gar nicht so teuer, wenn man Sauna-Angebote gut vergleicht und weiß, worauf es beim Saunakauf ankommt. Wir können Ihnen hierzu die Webseiten www.saunen.org nur ans Herz legen, hier erfahren Sie nicht nur viel über die gesundheitlichen Vorteile des Saunierens sondern alles über die eigene Sauna.

Wann der Arzt vorher gefragt werden sollte

In den meisten Fällen gilt der Saunagang als medizinisch unbedenklich. Bei Blutdruckerkrankungen kann die Wärme sogar hilfreich sein. Es gibt aber auch Krankheitsbilder von zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck, wo der Saunabesuch nicht zu empfehlen ist. Hier sollte unbedingt ein Arzt hinzu gezogen werden. Das gleiche gilt im Übrigen auch für Sportler mit bestimmten Verletzungen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Sauna für ihn wirklich gleich bedeutend mit Genuss ist, tut auf jeden Fall nicht falsch daran, wenn er einen Fachmann konsultiert.

Zu viel Sauna ist auch nicht gut

Wie bereits anfangs erwähnt, sollte es mit den Saunagängen nicht übertrieben werden. Sonst kehrt sich die positive medizinische Wirkung um und Nebenwirkungen stellen sich ein. Betrachtet man die Sauna als Therapieansatz für Körper und Seele, dann ist es wohl auch nicht weiter verwunderlich, dass es auch ein Aber gibt. Dieses gibt es aber wirklich nur, wenn zu oft geschwitzt wird. Nebenwirkungen treten beim Saunagast aber auch häufig ein, wenn er bereits erkrankt ist. Ein geschwächtes Immunsystem oder Erkrankungen der Gelenke können zu negativen Auswirkungen des Schwitzbades führen. Die Betroffenen empfinden den Saunabesuch dann nicht mehr als wohltuend und er wirkt auch nicht mehr abhärtend auf die körpereigene Abwehr. Vielmehr wird das vorhandene Krankheitsbild noch verstärkt.

Symptome bei Vorbelastungen

Zu denjenigen Problemen und Nebenwirkungen über die häufig geklagt wird, zählen unter anderem Kreislaufzusammenbrüche. Hier bringt die starke Wärme die Durchblutung zum Erliegen. Auch Kurzatmigkeit und Herzprobleme können sich einstellen. Ängstlichen Menschen wird ebenfalls nicht geraten, die Sauna regelmäßig zu besuchen. Da die Wärme den körperlichen Zustand verändert, könnte dies auch beängstigend auf die Patienten wirken.

Werden derartige Symptome in der Sauna festgestellt, ist sie sofort zu verlassen. Der Körper muss dann nicht nur ausreichend gekühlt werden, es ist ihm auch all die Flüssigkeit zurückzugeben, die ihm durch die Wärme genommen wurde. Viel trinken ist also nach jedem Saunabesuch sehr wichtig. Menschen, die unter chronischem Nasenbluten leiden, sollten die Abkühlung nach dem Schwitzbad nicht allzu ausgedehnt genießen. Der Körper muss zwar auch dann wieder runter gekühlt werden, ein Gang an die frische Luft ist hier jedoch oft ausreichend. Grund dafür ist, dass das kalte Wasser schneller zu Nasenbluten führen kann. Bei einem etwas schwachen Kreislauf lassen sich Nebenwirkungen in der Sauna auch vermeiden. Da der Körper zu lange braucht, um die Durchblutung wieder auf Normalstand zu bringen, kommt es nicht selten zu Schwächeanfällen. Kreislaufpatienten sollten sich in der Sauna vorsichtig bewegen. So bleibt die Durchblutung aktiv und die Veränderung im Körper wird nicht gleich als Schwäche wahrgenommen.