Auf die Gesundheit

Was ist das besondere an rotem Reis?

Es müssen nicht immer Kartoffeln, Pommes oder Nudeln als Beilage sein. Reis ist eine tolle, schmackhafte und nahrhafte Alternative. Aber Reis ist nicht gleich Reis. Es gibt viele verschiedene Sorten. Eine ganz besondere ist der rote Reis. Dieser ist unter anderem für Allergiker zu empfehlen, die keine Getreidesorten vertragen oder auf verschiedene Lebensmittel mit Beschwerden reagieren, die sie früher, immer ohne Beschwerden oder Symptome hervorzurufen, essen konnten.

Reis ist häufig auch Bestandteil bei einer Schonkost. Roter Reis ist jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Reissorten wie Basmati, Langkorn und verschiedenen Naturreissorten weitestgehend unbekannt. Dabei hat der rote Reis gesundheitsfördernde Wirkungen.

Roter Reis hilft bei zu hohem Cholesterinspiegel

Aus der Yang CW, Mousa SA ‚The effect of red yeast rice in dyslimpidemia and other disorders‚ Studie, die im Jahr 2012 durchgeführt wurde, geht hervor, dass roter Reis bereits nach wenigen Wochen zu einer Senkung des Cholesterinspiegels führt. Der Reis kann unter anderem als Beilage verzehrt werden.

Wer den roten Reis nicht täglich essen möchte, kann auch Kapseln mit rotem Reis Extrakt verwenden. Ab einer Dosis von 120 mg pro Tag sollen die Kapseln eine cholesterinsenkende Wirkung haben. Unerwünschte Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die Wissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass roter Reis bei Durchblutungsstörungen, einer Fettleber und bei erhöhtem Osteoporoserisiko eine positive Wirkung hat. Dies konnte bisher jedoch noch nicht durch wissenschaftliche Studien bestätigt werden.

Woher stammt der rote Reis?

Roter Reis ist ein mittelkörniger Naturreis, der ursprünglich aus Indien stammt. In den 1980er Jahren gewann diese Reissorte auch in Europa sowie einigen französischen und italienischen Provinzen an Bekanntheit. Roter Reis wird für gewöhnlich ökologisch angebaut, zum Beispiel in der Region Camargue. Diese Region ist am Mittelmeer gelegen und bekannt für den Anbau von Gemüse, Obst und Reis.

In Europa gibt es nur wenige Anbaugebiete für roten Reis. Hierzulande ist er dementsprechend nicht immer ganz einfach zu bekommen. Durch seinen köstlichen Geschmack, die begrenzte Verfügbarkeit und die gesundheitsfördernden Wirkungen ist er zudem teurer als viele andere Reissorten. Roter Reis hat ein angenehm nussiges Aroma. Der Reis lässt sich auch problemlos mit anderen Reissorten mischen. So ist er nicht nur etwas für den Gaumen, sondern auch für das Auge.

Roter Reis ist eigentlich Weiß

Roter Reis ist eigentlich Weiß. Allerdings handelt es sich um ungeschälten Naturreis. Der Kern im Inneren ist Weiß und die Schale Rot-Braun. Die Schale ist zum Verzehr geeignet und enthält wertvolle Ballaststoffe. Überdies schützt sie die Inhaltsstoffe im Reis.

Roter Reis erfreut sich aufgrund seines köstlichen Aromas immer größerer Beliebtheit. Auch wenn er hierzulande nicht immer ganz leicht zu bekommen ist, wird er in exklusiven Restaurants von Gourmet- und Sterneköchen als Beilage angeboten.

Roter Reis – Gesund und lecker

Hierzulande wird meist der rote Reis aus Frankreich verkauft, da er dort biologisch im Rhone-Delta, einem Naturschutzgebiet, angebaut wird. Dort dürfen keine chemischen Mittel zur Verwendung kommen.

Roter Reis enthält die Vitamine A,B, D, E und F und verschiedene Mineralstoffe wie Magnesium und Zink sowie wertvolle Aminosäuren und Eisen.

Roter Reis sieht also nicht nur schön aus oder schmeckt nur gut, sondern ist zudem sehr gesund. Durch den hohen Anteil an Aminosäuren ist er außerdem für Sportler zu empfehlen.