Auf die Gesundheit

Reiseapotheke

Wer gerne verreist und neue Länder kennen lernt, kommt nicht nur herum, sondern fordert seinem Körper auch einige Anpassungsfähigkeit ab. Andere klimatische Verhältnisse, fremdes Essen, andere hygienische Umstände und vieles mehr können so manches gesundheitliche Problemchen oder gar Problem mit sich bringen.

Vor allem Eltern, die auch noch die Verantwortung für den Nachwuchs tragen müssen, sollten daher mit einer gut gefüllten Reiseapotheke vorsorgen. So bleiben Ihnen viele Unannehmlichkeiten erspart. Denn nicht immer ist ein deutschsprachiger Arzt vor Ort zu finden und Sprachprobleme machen den Krankheitsfall auch nicht gerade einfacher.

Trotzdem sollten Sie auch im Ausland nicht leichtfertig mit gesundheitlichen Problemen umgehen. Vor allem, wenn ein Unfall passiert ist oder Symptome trotz Behandlung fortbestehen oder sich gar noch verschlechtern, sollten Sie unbedingt einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Im Zweifel berät Sie gerne die deutsche Botschaft vor Ort, wo Sie einen deutschsprachigen Arzt finden oder stellt Ihnen gar einen Übersetzer zur Seite.

Reisekrankenversicherungen können Ihnen vor allem im nichteuropäischen Ausland das gute Gefühl geben, im Notfall nicht mit den Kosten für die Behandlung alleine da stehen zu müssen. Wobei im Allgemeinen die Behandlungskosten im Ausland deutlich unter denen in Deutschland liegen. Doch die USA bilden da eine Ausnahme. In den Vereinigten Staaten zahlt man mit Abstand die höchsten Behandlungskosten weltweit. Hier lohnt sich eine Reisekrankenversicherung im Ernstfall auf alle Fälle.

Hier kommt die Reiseapotheke zum Einsatz

Vor allem die klassischen Reisebeschwerden können Sie sehr gut mit geeigneten Mitteln aus der Reiseapotheke behandeln. Dazu gehören die Reise- und Seekrankheit, die so manchen die Anreise erleichtern. Wer kein industrielles Produkt nehmen möchte, um seine Reisebeschwerden zu bessern, kann auch gerne auf Kapseln mit Ingwerpulver zurück greifen. Franzbranntwein, Pfefferminzöl oder auch Lavendel- und Rosmarinöl erfrischen zusätzlich auf der Fahrt, vor allem in heißen Regionen. Vor allem Menschen, die zu Migräne und Verspannungskopfschmerzen neigen, profitieren sehr stark von solchen Mitteln. Die Blutgefäße entkrampfen und öffnen sich, Sie können sich besser konzentrieren und aufkommende Kopfschmerzen haben keine Chance.

Auch Beschwerden des Verdauungstrakts lassen sich mit einer gut gefüllten Reiseapotheke schnell in den Griff bekommen. Beschwerden, wie sie durch zu viel Eis und eisgekühlte Getränke oder auch mangelnde Küchenhygiene entstehen können und die sich durch Erbrechen und Durchfall bemerkbar machen, können Sie mit Schulmedizinischen Präparaten behandeln.

Sie können aber auch auf alle Fälle auf Kohlekompretten vertrauen. Denn diese verfestigen nicht nur den Stuhl, sondern sind auch sehr effektiv dazu in der Lage, Giftstoffe im Magen-Darm-System zu binden. So können diese anschließend in einer unschädlichen Form einfach aus dem Körper ausgeleitet werden.

Sollten Sie keine Kohletabletten zur Hand haben, hilft auch einmal der Einsatz von Bitterschokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil. Der Kakao hat eine sehr ähnliche Wirkung wie die Aktivkohle in den Kohlekompretten.

Beachten Sie, dass die größte Gefahr bei Durchfall und Erbrechen die Dehydrierung darstellt. Geben Sie der erkrankten Person also genug Flüssigkeit. Bei großer Hitze, sehr jungen und sehr alten Menschen kann es dabei notwendig sein, von Anfang an ein Elektrolytgetränk dafür bereit zu stellen.

Beobachten Sie die erkrankte Person sehr aufmerksam und gehen Sie beim ersten Verdacht auf Wassermangel sofort in das nächstgelegene Krankenhaus. Auch ein Fortbestehen über den dritten Tag hinaus, sollte unbedingt von einem Arzt kontrolliert werden, um eine weitere Schädigung des Patienten zu vermeiden.

Ein Familienmitglied, das sich einen Hitzschlag zugezogen hat, braucht sehr viel Ruhe. Dunkeln Sie den Schlafraum ab und sorgen Sie dafür, dass der Raum so kühl wie möglich ist. Auch eine Klimaanlage kann helfen, sollte jedoch nicht zu kühl eingestellt werden. Versorgen Sie den Patienten mit viel Flüssigkeit und sorgen Sie dafür, dass es ausreichend schläft. Sollte sich der Zustand nicht bis zum dritten Tag deutlich verbessert haben oder stellen Sie Zeichen der Dehydrierung fest, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Auch die typischen Strandprobleme, wie Sonnenbrand, Quallenkontakt und Insektenstiche verlieren ihren Schrecken, wenn Sie die geeigneten Mittel schon im Gepäck haben.

Damit es erst gar nicht zu Insektenstichen kommt, packen Sie am besten gleich ein wirksames Repellent ein, das die Plagegeister vertreibt. Ist es aber dann doch einmal zu einem Pieks gekommen, helfen Gels oder moderne Sticks, die man direkt auf die Haut aufträgt. Viele dieser Produkte wirken auch gleichzeitig gegen Sonnenbrand.

Wen der Geruch von Teebaumöl nicht stört, kann mit diesem sowohl die Plagegeister fernhalten, als auch eine frische Einstichstelle leicht desinfizieren und somit eine stark juckende Entzündung verhindern. Aber auch ein kalter Umschlag mit Essigwasser hilft schnell und unkompliziert. Es lässt  Insektenstiche und Quallenquaddeln abschwellen und wirkt leicht desinfizieren. Meist ist nach spätestens 10-20 Minuten alles wieder vergessen.

Gegen schwere Entzündungen nach einem Insektenstich oder Biss und Sonnenbrand kann auch ein Quarkwickel wahre Wunder wirken. Er kühlt und lässt die Beschwerden schnell schwinden.

In ihrem Übermut verletzen sich kleine und auch große Urlauber oft bei Freizeitaktivitäten wie Ballsportarten, Radtour und vielem mehr, so dass auch hier einige Vorkehrungen die Tränen schnell trocknen lassen. Ein Desinfektionsmittel, sowie eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen sollten genauso in die Reiseapotheke gepackt werden, wie eine oder zwei elastische Binden und Heftpflaster. Eine Zinksalbe hilft bei Abschürfungen, wunden Stellen auf Haut und Schleimhäuten und bei kleinen Wunden.

Allergiker und Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten natürlich dafür sorgen, dass sie ihre gewohnten Medikamente in ausreichender Menge zur Hand haben und sie deshalb sorgfältig in die Reiseplanung mit einbeziehen. Für Diabetiker kann es überlebenswichtig sein, nicht nur auf die blutzuckersenkenden Mittel zu achten, sondern vor der Reise auch genügend Indikatorstäbchen für das Blutzucker Kontrollgerät zu bestellen.

Selbstredend, das Hypertoniker unbedingt zu ihren gewohnten Medikamenten in ausreichender Menge, auch ihr Blutdruckmessgerät in den Koffer packen.

Wer weiß, dass er oder ein Familienmitglied leicht von Ohren-, Zahnschmerzen oder Infektionen der verschiedensten Art heimgesucht wird, sollte auch hier gut vorbereitet sein und zur Vorsicht geeignete Mittel zur Hand haben. Dazu können Ohrenstöpsel oder eine dichte Badekappe, Ohrentropfen und ein abwehrstärkendes Mittel gehören.

Auch Flugangst oder Höhenangst können die Einnahme von entsprechenden Medikamenten nötig machen und sollten dementsprechend bei der Planung mit einbezogen werden.

Andere Länder andere Sitten, das kann zum Beispiel auch bedeuten, dass das Gastgeberland komplett andere Rhythmen hat, als wir das von zu Hause her gewohnt sind. Vor allem in heißen südlichen Ländern kann das bedeuten, dass die Menschen zu Zeiten aktiv und lärmend sind, zu denen wir unserem Schlafbedürfnis nachkommen möchten. In kaum einem anderen Kulturraum nimmt man so viel Rücksicht auf Schlaf- und Ruhezeiten wie in Deutschland, so dass Schlafmaske und Ohrenstöpsel unter Umständen für die dringend benötigte Erholung sorgen können.

Sie sollten das Verfalldatum Ihrer Medikamente regelmäßig kontrollieren. Abgelaufene Verpackungen können Sie in der Apotheke abgeben, wo sie einer sachgemäßen Vernichtung zugeführt werden.

Nutzen Sie freie Zeit gerne dazu, den einen oder anderen Beipackzettel Ihrer Medikamente zu studieren. So sind Sie schneller im Bilde, welches Medikament wann und wie verabreicht werden sollte. Sie fühlen sich im Ernstfall sicherer und reagieren ruhiger und vermeiden Fehler.

Eine gute und gesunde Reise!

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