Auf die Gesundheit

Prinzipien einer gesunden Ernährung

Bewusstes Essen

Vielen unbekannt ist ihr eigenes Essverhalten. Dies ist jedoch für den Erfolg einer Diät essentiell. Aufgrund dessen sollte man ein Ernährungsprotokoll führen, wodurch falsche Essgewohnheiten deutlich werden und entgegengewirkt werden können. Additiv ist das Führen eines Gewichtsprotokoll ebenfalls ratsam. Ferner sollte man über den Tag verteilt viele kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Somit werden längere Nahrungs-Pausen vermieden, was Heißhunger verhindert. Weiterhin sollten man sich beim Essen Zeit lassen und die Nahrung genießen, da ein Sättigungsgefühl erst nach ca. 15 bis 20 Minuten eintritt. Zudem sollte man einen festen Platz zum Essen haben. Nehmen sie sich Zeit. Hektik und Stress beim Essen sind abträglich, da man die Nahrung eher herunter schlingt, anstatt sie zu genießen. Des Weiteren sollte man sich nicht ablenken lassen. Das bedeutet, nicht vor dem Fernseher oder Computer essen. Man sollte sich einzig auf das Essen konzentrieren.

Prinzipien beim Einkaufen

Der Schlüssel zur Ernährungsumstellung auf eine gesunde Ernährung beginnt bereits beim Einkaufen. Hierbei gibt es einige Punkte, die man beachten sollte. Besonders wichtig ist, dass man niemals mit leerem Magen einkaufen gehen sollte. In diesem Fall ist man wesentlich großzügiger und kauft mitunter Dinge, die nicht benötigt werden, gleichwohl dem Heißhunger und Appetit entsprechen. Weiterhin sollte man kleinere Portionen präferieren. Diese sind zwar in der Regel teurer, verhindern jedoch eine unnötig hohe Nahrungs- und Kalorienaufnahme. Außerdem sollten sie nur tatsächlich das kaufen, was auf ihrer Liste steht und sich unter keinen Umständen einen Vorrat an Süßigkeiten anlegen. In diesem Fall wäre die Versuchung zu Hause viel zu groß. Zudem versuchen Supermärkte das Kaufverhalten ihrer Kunden mittels ganz bestimmter Anordnung von Lebensmitteln zu beeinflussen. Demnach werden sie immer an der Süßigkeitenabteilung vorbeikommen, da diese niemals irgendwo in der Ecke des Supermarktes sein wird. Darüber hinaus gibt es in jedem Markt die sogenannte „Quengel-Zone“. Diese befindet sich an der Kasse und ist in der Regel mit Süßigkeiten, Kaugummis und Kleinigkeiten versehen, die den Käufer beim Warten zum Kauf verleiten soll. Ignorieren sie diese am besten.

Kunterbunt und gesund

Frisches Obst und Gemüse sollte unabhängig von jeder Diät ein fester Bestandteil der Ernährung sein. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Neuste Studien schreiben den sekundären Pflanzenstoffen wesentliche gesundheitsfördernde Wirkungen zu. Diese Stoffe dienen primär der Abwehr von Schädlingen und wurden lange Zeit als ungesund für den menschlichen Organismus eingestuft. Die heutige Wissenschaft geht davon aus, dass diese sekundären Pflanzenstoffen u.a.:

  • das Krebsrisiko senken können
  • das Immunsystem stärken können
  • den Cholesterinspiegel senken können

Darüber hinaus liefert Obst die meisten Ballaststoffe und das meiste Vitamin C. Nicht nur deswegen sollte man dem Ampelprinzip folgen. Essen sie rote, grüne und gelbe Früchte. Äpfel, Bananen, Erdbeeren, Kiwis. Die Natur bietet dem Menschen eine Fülle von gesunden Nahrungsmitteln. Weiteren Zuspruch erhält diese Empfehlung aus Reihen der Farbtherapie. Diese untersucht seit einigen Jahrzehnten die Wirkung bestimmter Farben auf die Psyche und Physis. Demnach steigern Farben allgemein das Wohlbefinden des Menschen. Dies mag absurd klingen, jedoch verhält es sich mit der dunklen Jahreszeit ähnlich. Im Winter sind wir meist träger und phlegmatischer im Vergleich zum Frühling oder Sommer. Dieses Prinzip trifft bedingt auch auf die Ernährung zu.

Kleine Finessen

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen und den entscheidenden Erfolg bringen. Diese Binsenweisheit trifft ebenfalls auf das Abnehmen zu. Demnach sollten man zum Beispiel von kleineren Tellern essen. Dies führt automatisch zu kleineren Portionen und bedingt ein schnelleres Eintreten des Sättigungsgefühls. Überdies sollte man, zumindest bei Bekannten, lernen, Nein zu sagen. Man sollte sich nicht verpflichtet fühlen, jegliche Nahrungsangebote wahr zu nehmen. Scheuen sie sich auch nicht, einen kleinen Rest übrig zu lassen. Wenn sie satt sind, sind sie satt, Punkt. In einigen Kulturkreisen ist dies sogar höflich gemeint.

Letztlich sollten sie einfach auf ihren Körper hören, der ihnen signalisiert, ob sie satt sind oder eben nicht. Additiv sollte man sich bietende Bewegungsmöglichkeiten nutzen. Anstatt des Aufzuges sollte man die Treppe nehmen oder eine Bushaltestelle früher aussteigen und den Rest des Weges laufen. Dies sind nur einige von vielen Optionen, die sich einem tagtäglich bieten. Es liegt lediglich daran, sie zu nutzen.