Auf die Gesundheit

So beugen Sie Nagelpilzerkrankungen vor

Besonders im Sommer stellt eine Pilzinfektion ein weit verbreitetes Problem dar. Pilzerkrankungen in den Zwischenräumen von Zehen und auch Infektionen der Nägel plagen viele Menschen. Doch jeder sollte die nötige Vorsorge treffen um diese lästige Pilzerkrankung zu vermeiden.

Beobachtung einer Veränderung an den Nägel

Die Nägel können sich je nach Schweregrad verformen oder verfärben. Sie bekommen Rillen oder werden sogar rau, splittern und reißen ein. Dies sollte nicht nur als kosmetisches Problem gesehen werden, sondern als Warnzeichen für Mangelerscheinungen oder Erkrankungen, die unbedingt der Hautarzt abklären muss.

Bei einer Nagelpilzerkrankung verfärbt sich die Nagelplatte gelblich bis dunkelbraun. In ganz seltenen Fällen wird sogar eine grünlich bis schwarze Verfärbung deutlich. Diese Farbveränderungen gehen oftmals mit lästigem Juckreiz einher. Zuerst verläuft die Erkrankung unauffällig mit keinerlei Schmerzen. Dies ist auch der Grund, warum sie von den Betroffenen oft zu spät erkannt wird. Der Erholungsprozess nach einer Pilzerkrankung kann Jahre dauern.

Weitere Infos zum Verlauf einer Nagelpilzerkrankung kann man gut auf dieser Seite nachlesen.

Wie bekommt man eine Nagelpilzerkrankung?

Pilze lösen diese Hauterkrankung aus. Die unbeliebten Erreger bevorzugen eine feuchte und warme Umgebung. Daher gelten

  • öffentliche Schwimmbäder,
  • Saunabereiche,
  • Duschen
  • sowie Umkleidekabinen von Sportzentren

als besonders gefährlichen Zonen. Aber auch das Bad zuhause oder im Hotelzimmer können als Hauptinfektionsquellen angeführt werden.

Bedenken Sie auch, dass ausgeliehene Schuhe eine Infektionsgefahr darstellen.

Vermehrtes Schwitzen und gestaute Feuchtigkeit in zu engen oder gar luftundurchlässigen Schuhen begünstigen die Entstehung von Nagelpilz.

Nicht alle Menschen erkranken jedoch unter denselben Bedingungen an einer Pilzerkrankung. Gefährdet sind vor allem

  • ältere Menschen,
  • Patienten die bestimmte Arzneimittel einnehmen oder
  • Diabetiker.

Das heißt, dass besonders diejenigen, die ihr Immunsystem geschwächt haben, besonders achtsam auf Anzeichen sein sollten.

Vermeiden Sie nach Möglichkeit Synthetiksocken und luftundurchlässige Sportschuhe.

Bei der täglichen Fußreinigung sollten Sie unbedingt die Zehenzwischenräume gut abtrocknen. Während einer Behandlung ist es sinnvoll, die verwendeten Handtücher, Waschlappen und Socken täglich zu wechseln. Sie sollten diese Kleidungsstücke bei mindestens 60 Grad Celsius Waschtemperatur z. B. mit Sagrotan-Waschmittel reinigen. Wer ständig mit der Nagelpflege Probleme hat, sollte regelmäßig einen Termin bei der Fußpflege einplanen.