Auf die Gesundheit

Mumps – die Virenerkrankung

Mumps ist MMR und tritt hauptsächlich bei Kindern unter 15 Jahren auf. Charakteristisch für Mumps sind die Schwellungen der Ohrspeicheldrüse und der Speicheldrüsen. Die Inkubationszeit ist bei dieser Krankheit relativ lang, sie beträgt zwischen 17 und 21 Tage. Hat man einmal Mumps gehabt, ist man sein Leben lang dagegen immun. Übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion. Durch Husten oder Niesen kommen die Viren in die Luft, andere Personen können angesteckt werden.
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Symptome von Mumps

Mumps beginnt mit Appetitlosigkeit, ein allgemeines Unwohlsein kommt dazu. Auch Kopf und Gliederschmerzen können auf Mumps hindeuten. Erst wenn dich die Ohrspeicheldrüsen entzünden, schwellen Gesicht und Wangen an. Von der Schwellung können auch die Lymphknoten und die Speicheldrüse betroffen sein. Mumps kann einseitig oder beidseitig auftreten. Im weiteren Verlauf der Krankheit hat man hohes Fieber. Patienten, deren Mundschleimhaut entzündet ist, können nur schwer kauen und schlucken. Wie stark die Symptome ausgeprägt sind, kommt auf das Alter des Patienten an. Je älter man ist, umso stärker sind die Symptome. Sind die Symptome kaum sichtbar, kann der Arzt den Speichel, den Urin oder das Blut auf Mumpsantikörper untersuchen.

Mumps – Behandlung

Bei Mumps werden nur die Symptome behandelt. Antibiotika sind wirkungslos, da es sich bei Mumps um eine Virenerkrankung handelt. Gegen die Schmerzen bekommt der Patient Schmerzmittel, gegen die Schwellungen helfen kühle Umschläge. Zusätzlich werden bei Bedarf fiebersenkende Mittel verabreicht. Als Komplikationen bei Mumps können eine Hodenentzündung oder eine Gehirnhautentzündung auftreten. Um Spätfolgen von MMR zu vermeiden, müssen diese behandelt werden. Da der Patient noch ansteckend ist, darf er nicht außer Haus, der Kontakt mit Personen, die nicht geimpft sind, oder selbst noch nie an Mumps erkrankt sind, muss vermieden werden. Der Patient hat meist Probleme beim Schlucken, daher sollte die Nahrung püriert werden. Gegen Mumps kann durch eine Impfung vorgebeugt werden. Diese ist meist kombiniert mit der Masern- und Rötelnimpfung. Um einen 100%igen Schutz zu erreichen, benötigt man 2 Impfungen, die im Abstand von 5 Jahren verabreicht werden. Erwachsene können sich auch noch gegen Mumps impfen lassen, empfehlenswert ist es für Personen, die eventuell mit erkrankten Kindern in Kontakt kommen könnten.