Auf die Gesundheit

Lasik bei einer Kurzsichtigkeit

Längst gehört Augenlasern zu den Routineeingriffen. Es ist eine Operationsmethode am Auge, mit der eine Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus, eine Hornhautverkrümmung, behoben werden können. Personen, die eine starke Brille tragen müssen, leiden darunter, denn die dicken Gläser sehen nicht schön aus. Daher wird die Lasik-Operation gerne von dieser Personengruppe in Betracht gezogen. Bevor die Lasik-Methode durchgeführt wird, stellt der Augenarzt fest, ob sie bei diesem Patienten angewendet werden kann. Es wird die Hornhautoberfläche gemessen, Daten, die zusätzlich ermittelt werden, sind wichtig für die bevorstehende Operation.
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Durchführung der Lasik-Operation

Spricht nichts gegen eine Operation, kann sie durchgeführt werden. Dazu nimmt er auf einer Liege Platz. Der Arzt betäubt das Auge mit Tropfen, bevor er einen Augenlidspanner ansetzt. Dieser ist notwendig, damit das Auge während der Behandlung offenbleibt. Danach schneidet der Augenarzt den Hornhautdeckel ab und klappt ihn zurück. Mit einem sogenannten Excimer-Laser wird die Hornhaut abgeschnitten, die Fehlsichtigkeit beseitigt. Nach diesem Schritt wird der Hornhautdeckel wieder zurückgesetzt. Mit der Zeit wächst er wieder an, die Wunde heilt ab. Pro Auge dauert der Eingriff etwa eine Minute. Das verbesserte Sehvermögen tritt schon nach einigen Stunden ein, der Patient ist nach einer Operation beinahe schmerzfrei. Bei dieser Operationsmethode ist die Infektionsgefahr auch recht gering. Nach der Lasik-Behandlung sollten die Augen noch etwas geschont werden, ein Reiben muss man vermeiden.

Kosten einer Lasik-Behandlung

Man muss rechnen, dass die Behandlung zwischen 800 und 900 Euro pro Auge kostet. Bevor man sich für die Operation entscheidet, sollte man seine Krankenkasse fragen, ob die Kosten übernommen werden. Der Anruf lohnt sich, denn private Krankenversicherungen bezahlen das Augenlasern zumindest zu einem Teil. Im Ausland sind die Kosten für die Operation günstiger. Tschechien, die Türkei oder die Slowakei bieten dem Kunden ein All-inclusive-Paket an. Flug, Hotelkosten und Behandlung sind darin enthalten. Es ist allerdings ein Risiko, die OP im Ausland durchführen zu lassen, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Missverständnisse können auftauchen, daher ist es besser, sich einen Arzt in der Nähe zu suchen. Bei Problemen, die zwar selten, aber dennoch auftreten, hat man daher einen Ansprechpartner in der Nähe.