Auf die Gesundheit

Hilfe eine Schmierblutung – was ist das?

Eine Blutung, die außerhalb des monatlichen Zyklus auftritt, nennt man Schmierblutung. Der bräunliche Ausfluss wird von manchen Frauen als Regelblutung wahrgenommen. Diese Schmierblutung ist meist Folge einer hormonellen Umstellung. Eine Schmierblutung soll immer ernst genommen werden, es könnte ein Anzeichen für Krebs sein. Eine Schmierblutung kann unterschiedlich lange dauern, manchmal sind es nur ein paar Stunden, dann auch wieder einige Tage. Frauen, die die Pille nehmen, können ebenso Schmierblutungen bekommen wie Jugendliche in der Pubertät oder Frauen in den Wechseljahren.
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Ursachen einer Schmierblutung

Am häufigsten kommt eine Schmierblutung dann vor, wenn der Eisprung stattfindet. Diese wird auch Ovolationsblutung genannt. Nach einem Eisprung wird vom Körper das Gelbkörperhormon produziert. Dieses baut die Gebärmutterschleimhaut auf und sorgt dafür, dass eine Schwangerschaft aufrechterhalten bleibt. Bei einer Gelbkörperschwäche treten Schmierblutungen auf. Eine Schmierblutung kann allerdings auch auf eine schwerwiegende Krankheit hinweisen. Frauen, die sexuell aktiv und zwischen 25 und 40 Jahre alt sind, können eine Entzündung der Eileiter oder der Eierstöcke bekommen. Das äußert sich durch eine Schmierblutung. Diese Entzündung muss sofort ärztlich behandelt werden. Schmierblutungen können aber auch psychischer Natur sein. Stress, Trauer oder Freude können die Blutungen auslösen.

Wann muss bei einer Schmierblutung der Arzt aufgesucht werden und was geschieht dann?

Treten die Schmierblutungen öfter und hintereinander auf, sollet der Arzt aufgesucht werden. Schwangere Frauen sollten sofort zu ihrem Frauenarzt gehen, wenn sie Schmierblutungen haben, es könnte das Leben des Ungeborenen gefährdet sein. Eine Schmierblutung in der Schwangerschaft kann auch Hinweis auf eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft sein. Ebenfalls muss man dringend zum Arzt, wenn zu den Schmierblutungen noch Schmerzen, Ohnmacht oder ein Schwächegefühl dazukommt. Der Arzt wird die Patientin mit Ultraschall und durch Abtasten untersuchen. Auf dem Ultraschall sieht man, ob ein Tumor die Ursache der Schmierblutung ist. Werden organische Ursachen ausgeschlossen, kann man mit Hausmitteln versuchen, die Schmierblutung in den Griff zu bekommen. Hirtentäschel oder Mönchspfeffer sind hervorragend dazu geeignet. Hirtentäschel bekommt man als Kraut zur Teezubereitung in der Apotheke. Von diesem Tee trinkt man zwischen 2 und 3 Tassen pro Tag. Mönchspfeffer gibt es in Kapselform ebenfalls in der Apotheke, er lindert auch Menstruationsbeschwerden und hilft gegen das prämenstruelle Syndrom.