Auf die Gesundheit

Die Null-Diät

Entstehung und Geschichte der Null-Diät

Der Ursprung der Null-Diät bzw. des Fastens ist vermutlich in der Religion verankert und entwickelte sich aus sogenannten Fastenkuren. Einer genauen Person kann diese Diät somit nicht zugeordnet werden. Beliebt ist diese Variante insbesondere bei Personen der Öffentlichkeit, die in sehr kurzer Zeit viel Gewicht verlieren müssen.

Wirkungsweise der Null-Diät

Wie bereits der Name suggeriert, schraubt man bei der Null-Diät die tägliche Kalorienzufuhr auf fast Null zurück. Die einzige Nahrungsgrundlage bilden viel Mineralwasser und diverse Kräutertees. In vielen Fällen wird zur Kompensation des Bedarfs auf verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen. Der Gewichtsverlust beträgt in den ersten Tagen und Wochen ca. 350 bis 450 Gramm pro Tag, wobei dies in erster Linie Wasser ist in Folge des Glykogenabbaus. Dieser Prozess stagniert nach einiger Zeit, da der Körper in den, schon an anderer Stelle erwähnten, Sparmodus wechselt. Ein möglicher weiterer Gewichtsverlust ist dem Muskelabbau geschuldet, was keineswegs das Ziel einer Diät seien sollte. Hierdurch werden dem Körper wichtige Proteine entzogen, was Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwächeanfälle bedingen kann. Ebenfalls kommt es bei dieser Diät zu einer enormen Belastung der Nieren und des Herzens. Gesundheitlich vorbelastete Menschen sollten diese Diätform unter allen Umständen meiden. Für alle anderen „Diätwilligen“ bleibt dies eine einmalige Erfahrung, da die Vorgehensweise sehr anstrengend und zermürbend ist.

Vorteile und Nachteile der Null-Diät

Vorteile der Null-Diät

 

  • Das schnelle Abnehmen fördert die Motivation
  • Kein lästiges Kalorienzählen
  • Kein komplizierter Ernährungsplan
  • Für viele eine spirituelle Erfahrung
  • Schärft die Wahrnehmung für Essen und Trinken

 

Die Nachteile der Null-Diät

 

  • Starkes Hungergefühl, was immens viel Durchhaltevermögen verlangt
  • Eventuelle Gichtanfälle
  • Ohne Eiweißzufuhr werden zuerst Muskeln anstatt Fette abgebaut
  • Starke Mangelsymptome bedingen Schwächeanfälle und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Keine langfristig gesunde Ernährung
  • Jo-Jo-Effekt zu fast 100% gewährleistet
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • Keine Entwicklung eines Bewusstseins über das eigene Essverhalten