Auf die Gesundheit

Aromatherapie mit Lavendelöl

Der Mensch hat sieben Energiezentren in seinem Körper, die so genannten Chakren. Die Chakren sind über den ganzen Körper verteilt und erstrecken sich zwischen Unterleib und Kopf. Jedem Chakra wird ein Wirkungsbereich zugeordnet, der auf der einen Seite die psychische und auf der anderen Seite die physische Verfassung des Menschen maßgeblich bestimmt. Laut Chakrenlehre kann es in jedem Chakra zu einer Blockade des Energieflusses kommen. Werden einzelne Körperbereiche zu wenig mit Lebensenergie versorgt, entstehen Krankheiten und Missstimmungen.

Das Zentrum: Der Solarplexus

Lavendel gilt als das Kraut des Solarplexus. Dieser ist im Oberbauch gelegen und stellt das dritte Chakra dar. Das dritte Chakra regelt die Funktionen von Leber, Gallenblase, Magen und Darm, Zwerchfell und Bauchspeicheldrüse. Außerdem hat es einen enorm starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem. Es gibt einige spezielle Meditationsübungen, die das Chakra stimulieren und harmonisieren, sodass die Energie wieder frei fließen kann. Ein Lavendelbad wirkt bei der Meditation unterstützend.

  • Zum Herstellen eines Lavendelbades sind 15 Tropfen Lavendelöl und eine Hand voll Salz in körperwarmen Wasser aufzulösen. Man nimmt ein Bad und atmet den Duft langsam und bewusst ein. Dabei sollte sich der oder die Badende ganz auf den Körper konzentrieren.
  • Noch intensiver lässt sich der Solarplexus bzw. der das dritte Chakra mit einer Lavendelmassage beeinflussen. Es sollte eine ruhige und entspannte Atmosphäre vorherrschen und genügend Zeit sein, um sich auszustrecken. Nun wird das Lavendelöl auf den Oberbauch getropft und mit sanften Bewegungen in die Haut ein massiert.

Wer von den positiven Wirkungen des Lavendel profitiert

Nicht jeder spricht auf die harmonisierende Wirkung des Lavendel-Aromaöls an. Für sensible Naturen allerdings ist das Öl hervorragend geeignet. Ob es angezeigt ist, eine Aromatherapie mit Lavendelöl zu machen, lässt sich anhand von einigen Punkten feststellen. Trifft die überwiegende Anzahl der nachfolgend aufgezählten Punkte zu, stehen die Chancen gut, dass eine Therapie mit Lavendelöl ausgleichend wirkt.

  • Es besteht das Gefühl von Unvermögen, besonders in beruflicher Hinsicht.
  • Erhöhte Sensibilität bei Interaktionen mit anderen
  • kalte Hände und kalte Füße
  • keine klare Meinung haben und sich überreden lassen
  • Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
  • Anwandlungen von Perfektionismus
  • wiederkehrende sehr starke Kopfschmerzen
  • nervöse Magenschmerzen und undefinierbares Hautjucken
  • Unfähigkeit, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten
  • Durchfall und Magenbeschwerden in Zusammenhang mit Stresssituationen
  • übermäßig schlechtes Gewissen
  • fehlende Konfliktfähigkeit
  • das Gefühl, dass andere mehr geleistet haben und mehr aus ihrem Leben gemacht haben als man selbst

Mit Lavendel gegen körperliche Schwächen

Aromaessenzen dringen direkt in die darunterliegenden Nerven und Organe ein. Deshalb sind auch Teilmassagen mit Lavendelöl eine effektive Behandlungsmethode gegen organische Beschwerden. Schon wenige Tropfen reichen, um das Organ zu stimulieren.

Die größte körperliche Schwachstelle in einem Menschen ist das Organ, das bei nervlicher Anspannung als erstes randaliert. In stressigen Zeiten kann es deshalb auch vorbeugend hilfreich sein, dieses gezielt mit Lavendelöl zu behandeln. Dabei sprechen einige Körperregionen und Organe ganz besonders auf das Lavendelöl an:

  • der Solarplexus – wenn die Aufregung auf den Magen schlägt
  • die Herzgegend – wenn seelische Krisen das Herz beschweren
  • der Brustkorb in Höhe der Bronchien – wenn Stress zu Atemproblemen führt oder Nervosität die Stimme raubt; häufiges Räuspern
  • die Ohrläppchen – bei Depressionen und schwachen Nerven

Wer einige der aufgezählten Symptome kennt, sollte die Teilmassage mit Lavendelöl einmal ausprobieren. Die Ergebnisse werden sicherlich für Überraschungen sorgen.