Auf die Gesundheit

Alle Jahre wieder: Das Kreuz mit der Pollenallergie

Das neue Jahr geht los und pünktlich mit den ersten lauen Tagen beginnt für viele Allergiker das Leiden. Ihre Lebensqualität schwindet mit Atemproblemen, Reizhusten, tränenden, brennenden Augen, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen, Niesen und verstopfter und laufender Nase. Gerade jetzt, wenn sie einmal ein bisschen frische Luft tanken könnten, da es das Wetter zulässt, müssen sie in geschlossenen Räumen bleiben und versuchen, sich den lästigen Pollen der blühenden Pflanzen zu entziehen. Denn wer möchte schon über Monate hinweg schwere Medikamente einnehmen, die die Immunabwehr dämpfen, nur um einigermaßen beschwerdefrei leben zu können.

Doch es geht auch anders, wenn Sie einige Punkte beachten und mit den von uns empfohlenen naturheilkundlichen Stoffen arbeiten, können Sie die ungeliebte Einnahme von Antihistaminika vermeiden und endlich wieder Freude an Frühjahr und Sommer haben! Lesen Sie hier, wie.

Wieso es Pollenallergien gibt

Eine Allergie geht von einer natürlichen Reaktion des Immunsystems aus. Denn dieses ist ständig auf der Suche nach körperfremden Stoffen und möglichen Schädlingen im Organismus. Dafür hat es die verschiedensten Mechanismen und Strategien entwickelt. Denn ständig sind wir vor allem über unsere Haut, die Atmungs- und unsere Verdauungsorgane in Kontakt mit unserer Umwelt. Viele der Stoffe, die wir dabei in uns aufnehmen, sind für unseren Körper wichtig und gut. Doch kommen mit der Luft, der Nahrung und durch Hautkontakt auch Krankheitserreger, Schmutz und Giftstoffe in unseren Körper.

Dagegen hat sich der Körper gerichtet und verschiedene Barrieren und Strategien entwickelt. So gibt es mechanische und chemische Barrieren in Mundhöhle, Magen, Haut und Schleimhäuten. Dadurch wird ein Großteil der täglichen Erregerflut schon frühzeitig abgefangen und unschädlich gemacht. Dazu kommen noch spezielle Zellen im Blut, wie die weißen Blutkörperchen, die berühmten Fress- und Killerzellen, dentritische Zellen und einige andere mehr.

Auch andere Körperflüssigkeiten haben die Möglichkeit sich aktiv gegen Schädlinge zu wehren. Antikörper, Interleukine und das Komplementsystem machen es möglich. Dabei helfen einige Spezialisten schon beim ersten Kontakt mit der schädlichen Substanz, aber der Körper kann auch spezielle Gedächtniszellen bilden, durch die einmal erkannte Eindringlinge in Zukunft schneller bemerkt und vor allem bekämpft werden können. Mit einer derart großen Menge an Mechanismen ist der Körper eines gesunden Menschen in der Regel sehr gut gewappnet, denn das Immunsystem nimmt seine Arbeit ernst.

Bei Allergikern allerdings ist dieses System etwas zu übereifrig. Denn es erkennt ansonsten harmlose Stoffe, wie zum Beispiel Blütenpollen und stuft sie als gefährlich für den Organismus ein. Dadurch beginnt unser Körper damit, Histamin zu produzieren und alles daran zu setzen, die Eindringlinge schnell wieder loszuwerden.

Bei der häufigsten Allergieform, dem so genannten Heuschnupfen verursachen Pollen von Blumen, Kräutern, Bäumen und auch Gräsern die überschießende Immunantwort. Dabei können die ersten Beschwerden schon ab Februar auftreten und halten schlimmstenfalls bis weit in den Herbst hinein an. Vor allem Patienten, die von Kreuzallergien, also Allergien auf mehrere Stoffe betroffen sind, werden oft viele Monate im Jahr von den bekannten Symptomen betroffen.

Früh mit den Gegenmaßnahmen beginnen

Den größten Erfolg bei der Symptombekämpfung können Betroffene erzielen, wenn sie schon sehr früh mit den Gegensmaßnahmen beginnen.

Sie können Ihrem Immunsystem erst einmal eine Auszeit von den Allergenen gönnen, die bei Ihnen die Allergie auslösen. Dabei helfen Ihnen einige Verhaltenstipps. Waschen und Duschen Sie sich und Ihre Kleidung häufig, um die auf der Oberfläche „eingefangenen“ Pollen loszuwerden, denn sowohl an Haaren, als auch textilen Fasern können Pollen besonders lange anhaften und die Schleimhäute reizen. Vor allem wenn Ihre Nasenschleimhäute betroffen sind, sollten Sie zusätzlich morgens und abends Nasenduschen durchführen.

Versuchen Sie, wenn Sie sich in einem Gebäude befinden während der Pollenflugzeit Türen und Fenster geschlossen zu halten und möglichst Pollenschutzgitter verwenden. Auch in Ihrem Auto sollten Sie die Fenster geschlossen halten und Pollenfilter in die Lüftung einbauen lassen.

Verzichten Sie weitgehend auf Pflanzen in Ihren Zimmern, vor allem aber in Ihrem Schlafzimmer. Auch Blumendekos, natürliche Blütensäckchen und Trockensträuße können Pollenträger sein.

Wechseln Sie Ihre Kleidung möglichst täglich und hängen Sie Ihre frisch gewaschene Wäsche nicht im Freien.

Wenn Ihre Augen leicht rot werden, brennen und jucken, verzichten Sie auf Kontaktlinsen und tragen in der schlimmsten Zeit besser eine Brille.

Beachten Sie die Pollenfluginformationen für Ihre Region und veriden Sie wenn möglich an hoch belasteten Tagen den Aufenthalt im Freien. Gehen Sie am besten direkt nach einem reinigenden Regen oder Gewitter nach draußen, um frische Luft zu schnappen.

So vermeiden Sie es, dass Ihr Immunsystem schon zu Beginn der Saison überlastet ist und ständig über das Ziel hinaus schießt. Zudem können Sie mit dem Extrakt aus einer asiatischen Pflanze Ihr Immunsystem schon frühzeitig trainieren und dazu bringen, seine zwar gut gemeinten, aber unerwünschten Aktionen zu unterlassen. So kommen Sie mit sehr viel weniger Beschwerden durch das Pflanzenjahr.

Die Pflanze heißt Tragant oder auch Astragalus membranaceus, wie sie offiziell heißt. Sie, beziehungsweise ihre Wurzeln verwendet man seit langer Zeit schon als Stärkungsmittel und vor allem als Modulator für das menschliche Immunsystem. Es hat eine sehr gute unterstützende Wirkung bei Virusinfektionen und kann auch leberschützend bei der gefürchteten Virus Hepatitis angewendet werden. Auch Bluthochdruck, Herz- Kreislaufbeschwerden und Diabetes sprechen sehr gut auf die Inhaltsstoffe der Tragantwurzel an. Selbst in der komplementären Krebstherapie setzen einige Therapeuten auf die stärkende Heilkraft des Tragant.

Was Tragant so interessant für Pollenflugallergiker macht, ist ihre Fähigkeit, die Immunantwort des Körpers zu modulieren, also zu verändern.

Die Arbeitsweise des Immunsystems ändern

Bei Heuschnupfen-Allergikern produziert das Immunsystem den Antikörper Immunglobulin E, oder auch IgE, wie es abgekürzt häufig genannt wird. Diese Immunglobulin E löst dann im Körper die bekannten Symptome aus. Die Einnahme der Tragantwurzel regt nun jedoch den Körper dazu an ein anderes Immunglobulin verstärkt zu bilden, das Immunglobulin G, also IgG. Die IgE setzen zur Abwehr der vermeintlich schädlichen Stoffe auf Entzündungsreaktionen und setzen dazu vermehrt Histamin und andere Stoffe, die Heuschnupfensymptome bewirken. IgG jedoch, das sonst in erster Linie bei der Bakterienabwehr zum Einsatz kommt, ist eher bestrebt, die Eindringlinge zu markieren und dann auffressen zu lassen. Dadurch werden sie unschädlich und rufen keine Allergiesymptome hervor. Beide Immunglobuline sind sich sehr ähnlich und für den Körper ist es gleichermaßen möglich die einen oder anderen Untertypen zu produzieren.

Auch bei der schon länger bekannten Hyposensibilisierung zur ursächlichen Bekämpfung des Heuschnupfens wird erreicht, dass durch die vermehrte Konfrontation mit dem Allergen der Körper vermehrt dazu angeregt wird, IgG anstatt IgE zu produzieren.

Da das Immunsystem zur Umstellung und gleichzeitigen Produktion der Immunglobuline G einige Zeit benötigt, ist es so wichtig, dass Sie die Kur mit Tragant Wurzelextrakten schon beginnen, bevor die Pollenflugzeit Ihres Allergens beginnt. Starten Sie also 4 Wochen vor dem planmäßigen Pollenflug mit der Tragant-Kur und setzen Sie die Einnahme fort, bis die Saison der Ihnen bekannten Allergene beendet ist.

Haben Sie einmal den Beginn der Kur verpasst oder hat Ihnen die Großwetterlage einen Strich durch die Rechnung gemacht, brauchen Sie keine Bedenken zu haben. Auch während der Saison ist es möglich, die Immunmodulation vorzunehmen. Dazu kann es jedoch nötig sein, dass Sie zu Beginn der Kur die Dosis erhöhen müssen. Bitte sprechen Sie diesbezüglich Ihren behandelnden Therapeuten an.

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